Peter Huber College
1999 gründen Sumnendra und Peter Huber eine Schule unter dem Namen „Samanaleya”, das singhaleische Wort für Schmetterling. „Wir wollen es den Kindern leicht machen, sich zu entwickeln, zu lernen und ihre Phantasien auszuleben. Verspielt wie kleine Schmetterlinge“, sagt Sumendra Huber. Seitdem ist Samanaleya ein Synonym für fröhliches Lernen, direkt im Wohnumfeld.
Eltern aus ärmeren Regionen können sich diese Schulen für ihre Kinder nicht leisten. Die staatlichen Schulen sind mit Material und Lehrpersonal oft schlecht ausgestattet, so dass den Kindern auch hier der Zugang zu Bildung weitgehend erschwert wird. Ganz besonders schwer haben es junge Mädchen, eine professionelle Ausbildung zu bekommen.
Familie Huber hat selbst erlebt, wie schwierig es ist, für den Sohn eine geeignete Schule zu finden. Wirklich gute Angebote – so mussten auch sie erfahren – gibt es entweder in der Hauptstadt Colombo oder privat finanziert gegen ein hohes Schulgeld (bis zu 1.500 Euro).
2004 wird das Samanaleya College auf vielfachen Wunsch der Eltern und Lehrer des College in “Peter Huber College” umbenannt. Sie wollten damit Peter Huber für seine großen Verdienste und sein uneigennütziges Engagement zugunsten der Kinder und Jugendlichen in Sri Lanka würdigen. Mit der Gründung der Schule setzt Peter Huber schon früh eine Bewegung in Gang, die den europäischen Gästen seines Ayurveda Resorts den Kontakt zu den Menschen in Sri Lanka ermöglicht und sie ermuntert, direkt vor Ort zu helfen. Peter Hubers Credo „Soziale Verantwortung gilt hier über alle Grenzen hinweg!“ trägt entscheidend dazu bei, dass das Peter Huber College heute viele Freunde im In- und Ausland hat und eine zentrale Bildungsstätte in der Region ist.
Gesucht: Gute Lehrer
Ein Problem ist der Analphabetismus in Sri Lanka, offizielle Zahlen sind nicht einsehbar. Die Aus- und Weiterbildung der Lehrer insbesondere in den Fächern Englisch und Computerunterricht ist nicht sichergestellt. Viele Lehrer zieht es nach Colombo und in die größeren Städte, weil dort ein besserer Verdienst lockt. Die Gehälter der Lehrer sind im unteren Verdienst-Durchschnitt für staatliche Angestellte. Das Bildungsniveau in den ländlichen Regionen leidet unter dieser Entwicklung. Das Peter Huber College will diesen Kreislauf durchbrechen und den Kindern in der unmittelbaren Umgebung ihres Ayurveda-Ressorts Lotus Villa eine bessere Zukunft bieten.
Von der 1-Raum-Schule zum College
In der direkten Umgebung der Lotus-Villa in der Ortsgemeinde Balapitiya fand das Ehepaar Huber schließlich geeignete Räume, um ihre Schule für ärmere Familien aufzubauen. Ein befreundeter Mönch bot ihnen zunächst einen Unterrichtsraum für 50 Kinder an. Die Hubers finanzierten den Unterricht und sammelten Spenden unter den Gästen der Lotus-Villa, die sich mit eigenen Augen von den Fortschritten der Kinder überzeugen konnten. In den 13 Jahren seit Gründung haben die Hubers ihrer Schule zum College ausgebaut das sich an alle Altersgruppen richtet und viele Ausbildungs-Angebote vorhält. Bis heute veranstalten die Gründer einmal wöchentlich Kulturnachmittage, auf denen die Kinder Theater, Tanz und Gesang vorführen können. Viele Gäste der Lotus-Villa besuchen Schulveranstaltungen, informieren sich über die Unterrichtssituation und lernen die Lehrer und Kinder kennen.
Die Eltern der Kleinen sind dankbar, dass Ihre Kinder am Peter Huber College die Qualifikation für ein gutes Berufsleben erhalten.
Die Richtlinien der Schule
• Für jedes Kind bzw. dessen Familie ist die Schule kostenlos
• Es werden maximal 30 Kinder in einer Klasse unterrichtet.
• Die drei bis fünf-jährigen Kinder haben nicht mehr als 3,5 Schulstunden pro Tag
• Heute steht das College jungen und älteren Schülern offen.
Detaillierte Infos über die Kosten der einzelnen Projekte finden Sie hier



